Geschichtsrevisionismus von Links?

Motivation für eine kritische Auseinandersetzung mit dem No Pasarán-Bündnis.

Auf der Kundgebung des Vorbereitungskreises “Keine Versöhnung mit Deutschland!” gehaltener Redebeitrag der Antifa R.D.L.

Wenn in linken Zusammenhängen die Stichworte „Dresden“ oder „13. Februar“ zu vernehmen sind, dann ist eine Assoziation zu den so genannten „Antideutschen“ oft nicht fern.

Die Gegenaktivitäten der vergangenen Jahre kritisierten sowohl relativistische Tendenzen im erinnerungspolitischen Diskurs, als auch die unterschiedlichen Spielarten des Geschichtsrevisionismus – unabhängig davon, ob sie von Bürger_innen oder Nazis getragen wurden.
Für einige war dass Grund genug, dem antifaschistischem Protest der letzten Jahre einfach fern zu bleiben. Selten genauer ausgeführt, dafür aber umso vehementer vorgetragen wurde dies mit recht schwammigen und ressentimentgeladenen Begründungen: Eine unterstellte „antideutsche Ausrichtung“ sollte das eigene Fernbleiben entschuldigen. Eine tiefere Auseinandersetzung mit der seit Jahren formulierten Kritik am Gedenken blieb hingegen aus. Stattdessen wurde und wird sich immer noch am Zerrbild von „auf Kriegstoten herumtrampelnden, nationalflaggenschwenkenden Antideutschen“ abgearbeitet.

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