Archiv der Kategorie 'Linke Antideutsche'

Honi soit, qui mal y pense.

Gerade eben auf einer dieser Kommunikationsplattformen für Schüler und Studenten mit zu viel Zeit gefunden:

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Nachtrag:

Der Aktualität halber, hier die neue Auflage des Stickers, welche (zur Beruhigung des Mobs) vor der Veröffentlichung des Ersteren angedacht war:
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By the Way, Wirner still hates antigerman…

Recht haben sie mit ihrem Genörgel über die ewig gleichen archaischen Schemata des nie enden wollenden Disputs zwischen der „Dunklen Seite der Macht“ – also den linksdeutschen, in diesem Fall liberalen, Auswüchsen – und den sich heroisch gegen alle Seiten verteidigenden „immer noch kritischen“ Ex-Abreißler-Obi-Wan-Kenobis der Deutschen Linken, den Antideutschen.

Sinnlose Sommerlochdebatten sind auch eine gute Art die nachrichtenfreie Zeit mitten im Hochsommer zu überbrücken. Die Jungle World bekommt die Aufmerksamkeit, Wirner und Way die Aufträge bürgerlicher Zeitungen, letztendlich eine Win-Win-Situation, selbst für Stephan Grigat. Der kann sich nämlich in seinem Erfolg ruhmsonnen, dass sein mittelprächtiger Artikel zu einer hochprozentigen Debatte führt, an deren Ende mal wieder alle ganz genau wissen wo sie stehen. Wartezeit überbrücken kann wieder den stahlharten sowie linientreuen ‘Communisten’ raushängen lassen, Jolly Rogers linksdeutsche Ressentiments werden vom deutschliberalen Way bestätigt und Wirner, der vor seiner höchst persönlichen Wende als anti-antideutscher Hasadeur in der Jungle World Redaktion für Furore gesorgt hat, darf weiterhin den Hauptfeind der Menschheit attackieren, die doofen Antideutschen und ihre Schaltzentrale.

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Jan Gerber – „Der linke Dresden-Schwindel“

Phase2 23/2007

In den Jahren nach 1989 musste man nicht der KB-Minderheit angehören, um vor einer Entwicklung hin zu einem »Vierten Reich« zu warnen. Angesichts brennender Asylbewerberheime, applaudierender Schnauzbartträger und untätig-affirmativer Polizisten sahen sich auch konservative Beobachter in Frankreich, Großbritannien und den USA an die Jahre um 1933 erinnert. Diejenigen, die die Erinnerung an die deutschen Verbrechen wach halten wollten, stießen auf Abwehr, Aggression und Leugnung. Statt über Auschwitz, Leningrad und Lidice wollten die Deutschen über die »Vertreibung« der Sudetendeutschen, über den alliierten Luftangriff auf Hamburg und vor allem: über Dresden sprechen. Als sich die Bombardierung der sächsischen Metropole 1995 zum 50. Mal jährte, wurde der Jahrestag, wie in der Konkret erklärt wurde, »zur Schaffung eines Nationalmythos genutzt, mit dem die Deutschen Auschwitz vergessen machen wollen«. Dresden wurde als Mahnmal für die Verbrechen der Alliierten präsentiert; die Dresdner Musikfestspiele fanden unter dem Titel »Apokalypse« statt; der Intendant der Festspiele behauptete, dass die Bombardierung Dresdens »wie kein zweites« Ereignis zum Symbol »des Grauens und des Leidens wurde«; und bei der zentralen Gedenkveranstaltung klärte Bundespräsident Herzog den Bischof von Coventry, den amerikanischen Botschafter und den Herzog von Kent über die »Unmenschlichkeit des Bombenkrieges« auf.
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